Konzerne fordern Kohleausstieg

Aufruf an neue Regierung

07.11.2017

Bildquelle: Tagesschau.de

In einer gemeinsamen Erklärung hat ein Bündnis aus Konzernen und Verbänden die neue Bundesregierung zu mehr Engagement für das Klima aufgefordert. In dem Appell rufen Firmen wie die Bahn, die Telekom oder Aldi Süd dazu auf, den Kohleausstieg voranzutreiben.

Ein Bündnis aus deutschen Konzernen und Umweltverbänden fordert von einer neuen Bundesregierung einen Ausstieg aus der Kohleenergie. In einem Positionspapier spricht sich das Bündnis für „eine schrittweise Verringerung der treibhausgasintensiven Kraftwerkskapazitäten unter Berücksichtigung der Versorgungssicherheit und der Klimaziele“ aus.

„Eine Vorreiterrolle beim Klimaschutz ist eine große Chance für die Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit unserer Wirtschaft“, heißt es in einem Papier von rund 40 Unternehmen wie Deutsche Bahn, Deutsche Telekom, Aldi, Adidas, Siemens, EnBW und den Ökoverbänden Germanwatch, B.A.U.M. und der „Stiftung 2 Grad“. Es soll am Mittwoch offiziell vorgestellt werden. Über das Thema berichtet neben der Nachrichtenagentur Reuters auch der „Spiegel“.

Bekenntnis zu Klimazielen gefordert

„Die kommende Regierungskoalition sollte die Geschwindigkeit der Transformation hin zur treibhausgasneutralen Wirtschaft erhöhen“, fordert das Bündnis. Konkret wird ein Bekenntnis zu den deutschen Klimazielen, einem Ausstieg aus der Kohle und einem beschleunigten Ausbau des Ökostroms verlangt. „Von der neuen Regierung erwarten wir entschiedene und effiziente Maßnahmen zur Erreichung des nationalen 2020-Emissionsziels.“ Dies gilt nur als erreichbar, wenn schnell Braunkohlekraftwerke vom Netz gehen.

Quelle und weitere Infos: www.tagesschau.de

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