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30 Jahre Ende der WAA am 18.05.2019

18 Mai um 14:00 bis ca. 20:00

30 Jahre Ende der WAA

30 Jahre Ende der WAA

 

am Samstag, den 18. Mai 2019, findet am Franziskus-Marterl und im Anschluss in der Oberpfalzhalle in Schwandorf eine wichtige Veranstaltung statt. Zum einen wird 30 Jahre Ende der WAA gedacht. Es sollen aber auch an die kommenden Entwicklungen in den Fokus genommen werden: Wie sieht es aus bei den Themen Klimawandel, Energiewende und Netzausbau? Wie können wir uns engagieren?

Es freut uns sehr, dass wir vom Dachverband der Oberpfälzer Bürgerinitiativen gegen atomare Anlagen eingeladen worden sind, zum Thema Netzausbau in diesem Kontext in einer Veranstaltung mit einer sehr hochkarätigen Besetzung (u.a. ehem. Landrat Schuirer, Rechtsanwalt Baumann, BR-Moderator Thomas Muggenthaler) einen Beitrag zu leisten. Der Dachverband sieht den massiven Netzausbau ebenso kritisch wie wir (Artikel siehe hier).

Wenn es nach der Atomlobby geht, ist die Zeit der Atomkraft längst nicht zu Ende. Und auch Bundeswirtschaftsminister Altmaier denkt, man könne nicht gleichzeitig aus Kohle und Atom aussteigen und findet es gar nicht seltsam, dass Finnland sogar ein neues AKW baut. Passt doch bestens zusammen mit seinem beschleunigten Netzausbau für den europäischen Stromhandel. Auch der russische Konzern Rosatom scheint zu planen, seinen Einfluss auf dem europäischen Energiemarkt auszubauen (siehe Artikel SZ: Rosatom – Ein Atomkonzern spaltet Europa)

Für den Widerstand gegen Kohle- und Atomstrom-Leitungen ist es ein äußerst aussagekräftiges Zeichen, wenn wir Trassengegner uns an dieser Veranstaltung möglichst zahlreich beteiligen. Wackersdorf hat gezeigt: Es ist nie zu spät für Widerstand, Projekte können auch noch in der Bauphase gestoppt werden! Der Kampf gegen die WAA hat ebenfalls gezeigt: Ein großer Teil der Menschen wachen tatsächlich nicht auf, wenn die Planungen gemacht werden, sondern erst, wenn deren Umsetzung beginnt. Das ist bitter und teuer und sollte von den Verantwortlichen besser im Vorfeld verhindert werden –  deshalb müssen wir jetzt immer wieder öffentliche Zeichen des Widerstands setzen, um deutlich zu machen: Fangt lieber gar nicht erst an zu bauen!

Mit freundlichen Grüßen

Dörte Hamann

Sprecherin Aktionsbündnis gegen die Süd-Ost-Trasse
Für eine dezentrale Energiewende ohne überdimensionierten Netzausbau!

M 01573 2618073
T 09187 410757

Föhrenstr. 5, 91227 Leinburg

E-Mail: pressestelle@stromautobahn.de
Internet: www.stromautobahn.de
Facebook: Aktionsbündnis gegen die Süd-Ost-Trasse

Details

Datum:
18 Mai
Zeit:
14:00 bis ca. 20:00